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Oliver Rihs
Oliver Rihs
17.12.2007: Donnie Darko (OF)
Oliver Rihs, geboren 1971 in Männedorf bei Zürich, absolviert zunächst eine Ausbildung als Grafiker und arbeitet von 1992 bis 1995 als selbstständiger Grafiker im Bereich Werbung und Kultur. Nebenbei ist er auch als Assistent bei Werbefilmproduktionen tätig.
Rihs bricht jedoch seine Grafikerkarriere ab und arbeitet ab 1996 als Sozialarbeiter, es folgen erste eigene Videoarbeiten. Als Regieassistent und Aufnahmeleiter für verschiedene Produktionen und mit eigenen dokumentarischen Beiträgen für die Sendung "Quer" des Schweizer Fernsehens sammelt er weitere Erfahrungen im Bereich Film, bevor er 1998 seinen Kurzfilm "Lilien" dreht, der in Locarno als Bester Kurzfilm ausgezeichnet wird.
Der erste lange Spielfilm 'Brombeerchen' folgt 2001. Im Episodenfilm 'Schwarze Schafe' (2006) reflektiert Rihs, der seit 1999 außer in Zürich auch in Berlin wohnt, seinen Blick auf die deutsche Hauptstadt.
Neelesha Barthel
Neelesha Barthel
19.11.2007: Lügen und Geheimnisse
Geboren wurde sie 1977 in Potsdam. Seit 1994 ist Neelesha Barthel als Schauspielerin bei Film und Fernsehen tätig (u.a. bei 'Gute Zeiten - Schlechte Zeiten'). Von 1997 bis 1999 als Praktikantin im Bereich Regie, u.a. bei dem Kinofilm 'Angel Express' (von Rolf Peter Kahl).
Seit 2002 Studium der Film- und Fernsehregie an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg.
Als Regisseurin und Drehbuchautorin machte sie sich vor allem mit ihrem Dokumentarfilm 'Fifty Fifty' über zwei ihrer Freundinnen und deren Familien einen Namen. 2004 erhielt sie für diesen den Nachwuchspreis des Journalistinnenbunds. Der Film wurde außerdem für den Bayrischen Dokumentarfilmpreis "Der junge Löwe" nominiert.
Henner Winckler
Henner Winckler
29.10.2007: Warnung vor einer heiligen Nutte
Geboren 1969 in Hünfeld. Studierte Visuelle Kommunikation und Film 1990-93 an der HfG Offenbach und dann 1994-1998 an der HfbK Hamburg, wo er 1998 mit Diplom abschloss. Seitdem ist er als freier Autor und Regisseur in Berlin tätig.
Für 'Aprilkinder' (1998) war er neben Yüksel Yavuz und Britta Ohm einer der Drehbuch-Autoren. 2002 kam mit 'Klassenfahrt' sein erster Spielfilm in die Kinos, 2006 folgte 'Lucy'.
Seit 2004 arbeitet er als künstlerischer Mitarbeiter an der HFF Potsdam-Babelsberg.
Matthias Kalle
Matthias Kalle
27.08.2007: Rocky (OF)
Matthias Kalle wurde 1975 im ostwestfälischen Minden geboren und studierte in Leipzig Journalistik und Kulturwissenschaften. Das Studium brach er ab, um 1998 als Redakteur zum 'jetzt-Magazin' nach München zu gehen. Ab 2001 arbeitete er in Berlin als Autor für den 'Tagesspiegel', 'Die Zeit' und für das 'jetzt-Magazin'. 2001 erhielt er den Axel-Springer-Preis.
Im September 2002, als "die Krise" begann, zog er zurück in seine Heimatstadt und berichtete darüber in seiner Kolumne für die Sonntagsbeilage des 'Tagesspiegel'. Heute lebt er als Journalist und Autor wieder in Berlin.
Von Anfang September 2003 bis Mitte 2006 war Matthias Kalle Chefredakteur des Berliner Stadtmagazins ZITTY, wechselte dann kurzzeitig in die Entwicklungsredation von 'Vanity Fair' (die er aber noch vor dem Launch des Blattes verließ), um seit Februar 2007 wieder als ZITTY-Chefredakteur zu wirken.
Hannes Heiner
Hannes Heiner
13.08.2007: Ghost in the Shell 2: Innocence (OmU)
Hannes Heiner ist Mitglied der Berliner Künstlergruppe 'Dead Chickens', die seit den 80er-Jahren mit ihren 'lebendigen' Metall-Monstern auch weit über Berlin hinaus für künstlerisches Aufsehen gesorgt haben.
Neben den 'Einstürzenden Neubauten' waren die 'Dead Chickens' ein wesentlicher Bestandteil und Motor des West-Berliner Undergrounds Ende 80er und haben sich in den 90er-Jahren mit immer größeren Performances und Installationen weiterentwickelt.
Ab Mitte der 90er-Jahre war ihr 'Monsterkabinett' ein fester Bestandteil des Hauses Schwarzenberg am Hackeschen Markt , bis es leider dort für die Metallungeheuer räumlich zu eng wurde - nur einzelne Skulpturen wie z.B. Hannes' 'Der Bloch' gibt es dort noch zu sehen.

siehe auch: THE FAILURE OF BEAUTY - DEAD CHICKENS BERLIN
Harald Häfker
Harald Häfker
30.07.2007: Personal Service
Der ausgebildete Erzieher wurde 1964 in Berlin geboren und arbeitet seit 1996 als leidenschaftlicher Filmvorführer im Central Kino. Nebenbei betätigt er sich als Autor (u.a. in Jörg Buttgereits Godzilla Büchern und div. Filmmagazinen), gilt als "Experte" und Sammler zum Thema Marilyn Monroe (für Austellungen; Radio und TV Features; Bücher und Doktorarbeiten) und ist Betreiber der Yahoo Group "Edith Massey" (Pink Flamingos).
Anja Stoehr
Anja Stoehr
16.07.2007: Un oso rojo - Der rote Bär (OmU)
Die aus Ahrensburg stammende vielseitige Künstlerin ist in den bekannten TV-Serien 'In aller Freundschaft' und 'Bloch' zu sehen. Sie wirkt bei Hörspielen mit und spielt Theater. Und in Berlin hat sie gerade ihre neue CD mit argentinischer Musik aufgenommen.
Anna Fischer
Anna Fischer
02.07.2007: Braindead
Anna Fischer, geboren 1986, spielte eine ihrer ersten kleinen Rollen 2002 in Hans-Christian Schmids "Lichter", außerdem hatte sie verschiedene Auftritte in Fernsehserien wie "Berlin, Berlin", "SOKO Leipzig" und "Großstadtrevier".
2005 war sie dann wieder auf der Kinoleinwand zu sehen: In Till Endemanns Episodenfilm "Kometen" spielte sie an der Seite von Peter Kurth, bevor sie mit ihrer Hauptrolle in Jeanette Wagners "Liebeskind" Aufsehen erregte. Ihre Darstellung der Alma, die ihren Vater erst spät kennenlernt und sich dann in verwirrende erotische Gefühle für ihn verstrickt, brachte ihr den Preis als "Beste Nachwuchsdarstellerin" auf dem Filmfestival Max-Ophüls-Preis ein. Weitere Rollen in TV-Filmen und -Serien folgten, außerdem ein kurzer Auftritt in Gregor Schnitzlers "Die Wolke". 2007 erhielt sie die "Goldene Kamera" in der Kategorie "Beste Nachwuchsschauspielerin".
Anna Fischer ist neben der Schauspielerei auch Musikerin und spielt in der Berliner Rockband "Panda".
Thorsten Merten
Thorsten Merten
18.06.2007: Das deutsch-deutsche Duell 1974
Thorsten Merten wurde 1963 in Ruhla geboren. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst 'Ernst Busch'.
Darauf folgten Engagements am Staatstheater Schwerin, wo er unter anderem als Puck in Peter Dehlers "Sommernachtstraum" und als Robespierre in Michael Funkes "Danton" zu sehen war. Thorsten Merten wirkte regelmäßig in internationalen Produktionen von Hansgünther Heyme mit, die ihn auch im europäischen Ausland bekannt machten (Helmer in Heymes "Nora" und Orest in "Elektra/Iphigenie" am Theatre Vidy Lausanne, Oswald in Heymes Inszenierung von Ibsens "Gespenster").
Im Maxim Gorki Theater Berlin war er in Produktionen von Volker Hesse ("Das weite Land", "Vor Sonnenuntergang", "Wölfe und Schafe") und Alexander Lang ("Das Wundermädchen") zu sehen.
Darüber hinaus ist Thorsten Merten regelmäßig an Film- und Fernsehproduktionen beteiligt. 2005 spielte er in den Kinofilmen "Elementarteilchen" (Regie: Oskar Röhler) und "Vier Fenster" (Regie: Christian Moris Müller). Mit dem Regisseur Andreas Dresen drehte Thorsten Merten "Stilles Land" und "Halbe Treppe".
Am Deutschen Theater arbeitete er für die Inszenierung von "Kasimir und Karoline" erneut mit dem Regisseur Andreas Dresen zusammen.
Andreas Döhler
Andreas Döhler
04.06.2007: The Element of Crime (OmU)
Jahrgang 1963; Kinomacher seit Jahren, Filmfestivalmacher (u.a. BerlinBeta Filmfest, b.film Festival), Fussballfan (gebürtiger Ruhrpottler).
Martin Schwarz
Martin Schwarz
21.05.2007: Almost Famous (OmU)
Martin Schwarz ist Schwabe, der wo aus der Nähe von Schwäbisch Gmünd kommt. Allerdings zog er bereits 1986 nach Berlin, um an der Freien Universität die Fächer Publizistik und Theaterwissenschaften zu studieren. Bei der Gelegenheit machte er gleich noch ein Praktikum bei der Illustrierten Stadtzeitung Zitty, später auch beim Stuttgarter Pendant. Und so fand er schnell einen Weg, seine angeborene Leidenschaft für den Film mit Honoraren zu verbinden.
Heute ist er der Leiter der Zitty-Filmredaktion, hat also die Hoheit über Lobeshymnen oder Verrisse zu neuen Filmen.
Ulrich Köhler
Ulrich Köhler
30.04.2007: Lila Lili (OmU)
Geboren am 15.12.1969 in Marburg/Lahn. Nach verschiedenen Auslandsaufenthalten, zuletzt einem zweijährigen Kunststudium 1989-1991 in Quimper/Frankreich, studierte er in Hamburg Philosophie, dann im Fachbereich Visuelle Kommunikation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. 1998 erhielt er das Diplom. Nach fünf Kurzfilmen entstand mit 'Bungalow' (Berlinale-Panorama 2002) sein Spielfilmdebüt, das mit einem Preis der Deutschen Filmkritik und mehreren Festivalpreisen im In- und Ausland ausgezeichnet wird. Sein aktueller Film 'Montag kommen die Fenster' wurde 2006 im Internationalen Forum des Jungen Films (auf der Berlinale) uraufgeführt.
Sven Taddicken
Sven Taddicken
16.04.2007: Failan (OmeU)
Sven Taddicken, geboren 1974 in Hamburg, studierte von 1996 bis 2002 am Fachbereich Regie/Szenischer Film der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Bereits während des Studiums realisierte Taddicken mehrere preisgekrönte Filme, so den 15-minütigen 'El Cordobes', der 1999 u.a. auf dem Filmfest Dresden mit dem nationalen Kurzfilmpreis ausgezeichnet wurde. Ein Jahr später entstand 'Schäfchen zählen', ebenfalls ein Kurzfilm, der im Jahr 2000 eine Nominierung für den Studentenoscar erhielt.
Für seinen ersten abendfüllenden Spielfilm 'Mein Bruder der Vampir' (2001), ebenfalls preisgekrönt, standen Julia Jentsch, Alexander Scheer und Marie-Luise Schramm vor der Kamera. Der Film erzählt die Geschichte eines geistig behinderten jungen Mannes, der seine Sexualität entdeckt. Taddickens Abschlussfilm an der Filmakademie mit dem Titel 'Einfach so bleiben' wurde mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet. 2004 wurde Taddicken für ein Stipendium der Berliner Akademie der Künste ausgewählt und ist seither auch Mitglied der Deutschen Filmakademie. 'Emmas Glück' ist sein zweiter Langfilm. Sven Taddicken lebt und arbeitet in Berlin und Hamburg.
Alain Gsponer
Alain Gsponer
02.04.2007: Cyclo (OmU)
Geboren am 10.3.1976 in Zürich. 1996-97 Studium an der Schule für Gestaltung Bern, 1997-2002 Diplomstudium an der Filmakademie Baden-Württemberg. 1993-96 Teilhaber des Kinos Freier Film in Aarau. Arbeitete dort als Rundfunkjournalist und dann an verschiedenen Filmprojekten. Nach einigen Kurzfilmen drehte er 2002 "Kiki & Tiger", seinen preisgekrönten 55-minütigen Abschlussfilm an der Filmakademie. "Rose" wurde 2005 bei den Hofer Filmtagen mit dem Eastman-Förderpreis ausgezeichnet. 2006 stellte er "Das wahre Leben" fertig, der seit Anfang März 2007 in den Kinos läuft.
Andres Veiel
Andres Veiel
19.03.2007: Capote (OmU)
Andres Veiel, geboren am 16. Oktober 1959 in Stuttgart, studiert ab 1982 Psychologie in Berlin; Diplom 1988 mit der Entscheidung, in diesem Beruf nicht arbeiten zu wollen. Inszenierungen mit Häftlingen in der Gefängnispsychiatrie Berlin-Tegel, welche die Gewalt in der Anstalt thematisieren, werden zensiert und abgesetzt. 1985-89 Regie- und Dramaturgie-Ausbildung am Berliner Künstlerhaus Bethanien, dabei prägende Begegnung mit Krzysztof Kieslowski. Dann Dokumentationen fürs Kino: "Winternachtstraum" (1992; die späte Verwirklichung des Lebenstraums einer Schauspielerin), "Balagan" (1993; eine jüdisch-palästinensische Theatergruppe in Israel; Dt. Filmpreis und Friedenspreis), "Die Überlebenden" (1996; ein Klassentreffen 17 Jahre nach Schulschluss; Grimme-Preis), "Black Box BRD" (2001; Parallelmontage der Leben eines Bankers und eines Terroristen; Dt., Hess., Bayer. und Europ. Filmpreis), "Die Spielwütigen" (2004; Langzeitbeobachtung vierer Schauspielschüler an der Hochschule "Ernst Busch"). "Der Kick" (2006, die Verfilmung nach dem gleichnamigen Theaterstück: die Spurensuche eines Mordes). Im Februar 2007 ist das Buch "Der Kick - ein deutsches Lehrstück der Gewalt" veröffentlicht worden.
Isabelle Stever
Isabelle Stever
05.03.2007: Die Regenschirme von Cherbourg
Geboren in München, aufgewachsen in München, Paris und Nordrhein-Westfalen. Seit 1984 in Berlin, Ausstellungen von Malerei. 1994 Diplom in Mathematik an der TU Berlin mit einjährigem Studienaufenthalt in New York. Mitarbeit bei Fernseh- und Kinofilmen in vielen Bereichen.
Ab 1994 Studium der Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb), währenddessen Arbeit als Regieassistentin, Script/Continuity und Casting.
Kurzfilme auf internationalen Festivals und im Kinoprogramm. 'Erste Ehe', ihr Abschlussfilm an der dffb, wurde u.a. mit dem First Steps Award 2002 als bester Spielfilm ausgezeichnet. 2005/2006 realisierte sie mit 'Gisela' ihren zweiten abendfüllenden Spielfilm.
Jens Kirschneck
Jens Kirschneck
22.01.2007: Die Zeit nach Mitternacht
Jens Kirschneck, Jahrgang 66, wohnt in Berlin und arbeitet dort als Redakteur des Fußballmagazins '11 Freunde'.
Journalist seit den frühen 90ern, freier Autor u.a. für 'Süddeutsche Zeitung' und 'Frankfurter Rundschau'.
Mitbegründer der Lesebühne 'Zirkeltraining', deren gleichnamiger Geschichtenband 2004 im Verbrecher Verlag erschienen ist.
Katharina Schüttler
Katharina Schüttler
08.01.2007: Songs from the Second Floor (OmU)
Katharina Schüttler wurde am 20. Oktober 1979 in Köln geboren und hatte bereits als Kind erste Rollen in Film- und Fernsehproduktionen. Mit 20 Jahren absolvierte sie ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Schüttler ist für Film, Fernsehen und Theater tätig. Sie spielt bevorzugt radikale Rollen, bei denen Menschen in existenziellen Situationen hin- und hergerissen sind. So war sie zum Beispiel ab März 2005 an der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz als Cate in Sarah Kanes Theaterstück 'Zerbombt' zu sehen.
2003 wurde sie mit dem Förderpreis Deutscher Film für 'Sophiiie!' ausgezeichnet. Ebenfalls 2006 wurde ihr vom NDR der Günther-Strack-Fernsehpreis für herausragende schauspielerische Leistungen in den Filmen 'Sophiiiie' und 'Vorsicht Schwiegermutter' verliehen. Für ihre Darstellung der Hedda Gabler wurde sie im Rahmen des Berliner Theatertreffens 2006 schließlich zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Des weiteren gewann sie 2006 für eben diese Produktion den ersten Deutschen Theaterpreis "Faust" in der Kategorie "Beste darstellerische Leistung Schauspiel".
Weitere Filme: 'Wahrheit oder Pflicht', Happy End (2004), '3° kälter' (2005) und 'Mädchen am Sonntag' (2006).
Michael Hofmann
Michael Hofmann
27.11.2006: Cul-de-sac (Wenn Katelbach kommt) (engl. OF)
Michael Hofmann wurde 1961 in Frankfurt/Main geboren. Von 1981-1983 hielt er sich in Italien, England und Senegal auf. Von 1985-1987 war er Gaststudent an der Pariser Filmakademie FEMIS. 1988-1990: TV-Werbung und Kino-Spots. 1994: Stipendium an der Drehbuch Werkstatt München. Seit 1991 betätigt er sich als freier Autor und Regisseur; in den folgenden Jahren entstanden unter seiner Regie "Der Strand von Trouville" (1998), "Sophiiiie!" (2002) und "Eden" (2005/2006), der demnächst in die Kinos kommen wird.
Mani Beckmann
Mani Beckmann
13.11.2006: Der Kontrakt des Zeichners
Mani Beckmann wurde 1965 in Alstätte/Westfalen geboren, war von 1983-1986 Gitarrist der Punk-Band "Brigade Fozzy"; anschließend nach Abitur und Zivildienst Umzug nach Berlin und bis 1994 Studium der Film- und Fernsehwissenschaft und Publizistik an der FU Berlin. Seit 1988 arbeitet er als freier Journalist und Filmkritiker (u. a. für Zitty/Berlin), seit 1994 als Drehbuchlektor der Abt. Fernsehfilm des WDR sowie als Autor von Krimis und historischen Romanen. Er ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS), in der Krimi-Autorengruppe "Das Syndikat" und im Autorenkreis Historischer Roman "Quo Vadis".
Tobias Bauckhage
Tobias Bauckhage
30.10.2006: Rushmore (OF)
Tobias Bauckhage hat im Herbst 2004 (mit (Jon Handschin) den Filmverleih jetfilm gegründet. jetfilm konzentriert sich auf die Herausbringung und Vermarktung von deutschen und europäischen Nachwuchsfilmen. Dazu gehören Abschlussfilme von Filmhochschulen genauso wie Debüt- oder Zweitfilme von jungen Regisseuren auf dem freien Markt: 'Am Tag als Bobby Ewing starb' (2004/2005), 'Bye Bye Berlusconi' (2004-2006), 'Katze im Sack' (2003/2004) und 'Strähl' (2003/2004) u.a.
RP Kahl
RP Kahl
16.10.2006: Snake Eyes (OmU)
Geboren am 08. November 1970 in Cottbus. Nach dem Abitur Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin/Außenstelle Rostock. Danach bis heute etwa 70 Engagements als Schauspieler in Film-, TV- und Theaterproduktionen, sowie Moderationstätigkeiten. 1995 Gründung der ERDBEERMUNDfilm, 1997 Produktion des Debütfilms von Oskar Roehler 'Silvester Countdown' (Hypopreis Münchner Filmfest). Dem folgte 1998 der Spielfilm 'Angel Express' (Regie, Buch, Produktion), der in Co-Produktion mit Luggi Waldleitner entstand. Im Jahr 1999 gründete er mit anderen den Independent Partners Filmverleih, der z.B. den Film 'Ken Park' von Larry Clark in die deutschen Kinos brachte.
Er ist einer der beiden Initiatoren des Projektes '99euro-films'. Bei den ersten beiden Filmen des Projektes wirkte er als Produzent bzw. künstlerischer Gesamtleiter, wie auch als Regisseur jeweils einer Episode. '99euro-films' hatte seine Uraufführung bei der Berlinale 2002, 'Europe - 99euro-films 2' seine internationale Premiere beim Internationalen Film Festival in Locarno 2003. Der Dokumentarfilm 'Mädchen am Sonntag' in der Regie von RP Kahl, dritter Teil der Reihe 99euro-films, entstand im Jahr 2005 und wurde beim Hessischen Filmpreis mit dem Nachwuchs-Förderpreis der Deutschen Bahn ausgezeichnet.
Barnaby Metschurat
Barnaby Metschurat
02.10.2006: Aliens - Die Rückkehr
Der 1974 in Berlin geborene Schauspieler absolvierte seine Ausbildung in der 'Etage' in seiner Heimatstadt und spielte u.a. in den 1997 entstandenen Kinofilmen "Boomtown 2000" und "Angel Express" von Rolf Peter Kahl. Ein Jahr später übernahm er eine weitere Hauptrolle in Andreas Strucks Beziehungsdrama "Chill out" (1998), das auch auf der Berlinale 2000 im Panorama gezeigt wurde. 2001 schließlich folgte eine Hauptrolle in dem Kinofilm "Julietta" an der Seite von Lavinia Wilson, 2002 spielte er neben Moritz Bleibtreu in Fatih Akins "Solino" und in Cédric Klapischs "L' auberge espagnole - Barcelona für ein Jahr", es folgte der Horrorthriller "Anatomie 2" (2003). 2005 tauchte er dann wieder in "L' auberge espagnole - Wiedersehen in St. Petersburg" auf.
Auch im Theater spielte er seit 1994 etliche Rollen, von 1996 - 1997 war er Mitglied in dem Theater 'Rote Grütze' in Berlin, spielt aber auch an der Theater Tribüne und dem Vagantentheater in Berlin - einen herausragenden Auftritt hatte Metschurat 1999/2000 auf den Wiener Festwochen mit der Rolle des Rosenkranz in William Shakespeares "Hamlet" unter der Regie von Peter Zadek. Diese Inszenierung wurde u.a. an der Schaubühne Berlin und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg gezeigt.
Martina Brandl
Martina Brandl
18.09.2006: Dinner für Spinner
Martina Brandl, Komikerin, Sängerin und Autorin tourt seit 1997 mit ihren Musik-Comedy-Programmen in ganz Deutschland, tritt im Fernsehen auf ("Quatsch Comedy Club", "7 Tage, 7 Köpfe", etc.), moderiert regelmäßig in den Quatsch Comedy Clubs in Berlin und Hamburg, ist im Variété genauso zu Hause wie auf der Lese-Bühne, und spricht für's Radio die Kanzlerinnen-Soap "Mad Merkel – Die Queen von Berlin".
Im Herbst erscheint ihr Debut-Roman im Fischer Verlag.
Lutz Göllner
Lutz Göllner
04.09.2006: Kiss Me Deadly (OF)
Lutz Göllner, Jahrgang 1961, geboren in Berlin, verheiratet, zwei Kinder, ein Hund, freier Journalist, elf Jahre lang war er für die Comic-Kolumne im Berliner Stadtmagazin ZITTY verantwortlich, seit drei Jahren arbeitet er als Literatur-Redakteur dort, war Autor u. a. für die COMIC SPEEDLINE und die COMIXENE, DIE WELT, SPIEGEL-Online, HIT-COMICS und das Münchner Kulturmagazin APPLAUS. Jury-Mitglied des Max-und-Moritz-Preises.
Mario Mentrup
Mario Mentrup
21.08.2006: Rocker
Der 1965 in Emden geborene und in Berlin lebende Schauspieler und Filmemacher Mario Mentrup spielte u.a. "Happy Weekend" (1996), "Fremde Freundin" (1999), "Planet Alex" (2001), "Der alte Affe Angst" (2003), in Die Quereinsteigerinnen und Ladybug und drehte (zusammen mit Volker Sattel) Stadt des Lichts.
Frederic D. (photo by peter lorenz)
Frederic Detjens
07.08.2006: Pierrot le Fou - 11 Uhr nachts
Der in Berlin lebende Frederic D, Regisseur und DJ, 1974 in Hamburg geboren, brach 1998 sein Studium der Filmwissenschaften nach zwei Semestern ab, um als Regisseur für MTV Networks in London zu arbeiten. Nach drei Jahren verließ er den Sender und drehte Musikvideos für Künstler wie Jamie Lidell, Mocky, Terranova, Mayday und Soffy O. Ab 2003 drehte und produzierte er "Miss Baghdad".
Lars Kraume
Lars Kraume
24.07.2006: Rom, offene Stadt
Geboren am 24.2.1973 in Chieri, Italien. Aufgewachsen in Frankfurt. Ab 1994 Student an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Sein Abschlussfilm "Dunckel" wurde mit drei Grimme-Preisen ausgezeichnet. Weitere Filme: "Viktor Vogel - Commercial Man" (2000/2001 - Regie, Drehbuch), "Kismet - Würfel Dein Leben!" (2001/2002 - Regie) und "Keine Lieder über Liebe" (2004/2005 - Regie, Drehbuch, Produzent).
Lavinia Wilson
Lavinia Wilson
10.07.2006: Badlands (OF)
Ihr Kinodebüt gab die 1980 geborene Deutsch-Amerikanerin Lavinia Wilson 1991 in Sherry Hormanns Thriller "Leise Schatten". Seither hat sie in Kino und Fernsehen mit renommierten Regisseuren zusammengearbeitet. Für Aufmerksamkeit sorgte sie außerdem in dem Fernsehfilm "Das erste Mal", in dem sie eine Teenagerin verkörpert, die endlich den ersten Sex haben will. Für ihre Rolle in Dito Tsintsadzes Drama "Schussangst“ wurde Wilson im Jahr 2003 sowohl beim Filmfestival Tiflis, als auch beim renommierten Festival von San Sebastián mit dem Darstellerinnenpreis ausgezeichnet. Ihre Verkörperung einer lebenshungrigen jungen Frau auf der Flucht vor der eigenen Vergangenheit in dem Liebesdrama "Allein" brachte ihr im Januar 2005 den Max-Ophüls-Preis als "Beste Nachwuchsdarstellerin" ein. Wenn sie nicht vor der Kamera steht, studiert Wilson in Berlin Philosophie, Geschichte und Soziologie.
Jana Pallaske
Jana Pallaske
12.06.2006: Breakfast Club (OmU)
Jana Pallaske, 1979 geboren, wurde 2000 durch ihre Hauptrolle in ALASKA.DE bekannt, ein Jahr später war sie bei Vanessa Jopp die JOE an der Seite von ENGEL, dann zog sie für ihre Freundin Nicolette Krebitz die JEANS an und mischte auch in BAADER mit. 2002 erhielt sie den Nachwuchsförderpreis als beste Schauspielerin.
2003 stand sie mit August Diehl und Daniel Brühl für das "Was nützt die Liebe in Gedanken" vor der Kamera, 2004 entstand die Komödie "Polly Blue Eyes". Weitere Filme mit Jana Palleske: "Euro Trip" (2004), "Stürmisch verliebt" (2005), "Komm näher" (2006).
Und so ganz nebenbei kümmert sie sich noch um ihre Karriere als Musikerin...
Hendrik Handloegten
Hendrik Handloegten
29.05.2006: Mein Leben als Hund
Hendrik Handloegten, geb. 1968, verbrachte seine Kindheit in Finnland, Brasilien, der Schweiz und in Frankreich. War Videothekar und Kinobetreiber in Berlin, wo er ab 1993 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie studierte; "Paul is Dead" war seine Abschlussarbeit. Weitere Filme: "Liegen lernen" (Regie und Buch, 2003), "Was nützt die Liebe in Gedanken" (Buch mit Achim von Borries, 2004).
Vanessa Jopp
Vanessa Jopp
15.05.2006: Wild at Heart - Die Geschichte von Sailor und Lula
Vanessa Jopp, geboren am 28. Februar 1971 in Leonberg, begann zunächst ein Studium der Wirtschaftswissenschaften, bevor sie 1993 an die Hochschule für Fernsehen und Film in München ging, die sie 1999 mit dem Diplom für Film und Fernsehspiel abschloss. Sie inszenierte einige Kurzfilme sowie Musikvideos und war Mitarbeiterin der Comedy-Sendung "Wochenshow". Nach dem Gemeinschaftsprojekt "Honolulu" (1999), bei dem sie sich die Regie mit fünf Kommilitonen teilte, erregte sie Aufsehen mit der jugendlichen Dreiecksgeschichte "Vergiss Amerika" (2000), für die sie neben weiteren Preisen den First Steps Award erhielt. Auch "Engel und Joe" (2001) erhielt mehrere Preise. Für Radio Bremen drehte sie 2003 den Tatort "Der schwarze Troll". Ihr aktueller Spielfilm "Komm näher" (2005/2006) läuft z. Zt. noch in den Kinos.
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