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Yes I am!
Regie: Sven Halfar - Drehbuch: Sven Halfar (Konzept), Aurel Bantzer (Konzept), Thomas Tielsch (Konzept) - Kamera: Dirk Heuer, David Schultz - Schnitt: Götz Schuberth - Musik: Nils Kacirek - Dokumentarfilm - Mitwirkende: Adé Bantu, D-Flame, Mamadee Wappler, Xavier Naidoo, Daniel Kretschmer, Brothers Keepers, Sisters Keepers u.a. - D 2006 - 109 min. - teilw. OmU
D-Flame, Mamadee und Adé begegneten sich zum ersten Mal, nachdem der Schwarze Alberto Adriano in einem Dessauer Park von drei Jugendlichen erschlagen wurde. Über zwanzig der bekanntesten afrodeutschen Musiker schlossen sich daraufhin zu dem Bandprojekt "Brothers Keepers" zusammen, spielten die Maxi Adriano (Letzte Warnung) und das Album Lightkultur ein, an dem sich auch das weibliche Pendant "Sisters Keepers" beteiligte. Sie zogen durch ostdeutsche Schulen, um selbst mit den Kids zu sprechen.

Vor diesem Hintergrund entstand der Dokumentarfilm 'Yes I Am!' von Filmemacher Sven Halfar, der die drei Musiker Adé, D-Flame und Mamadee eindrucksvoll und einfühlsam portraitiert. Anhand der persönlichen Lebensgeschichten der Protagonisten erzählt der Film von den Schwierigkeiten, eine afrodeutsche Identität zu entwickeln, und von der Problematik der Integration in die deutsche Gesellschaft.

'Yes I Am!' verbindet die Geschichte von D-Flame, Mamadee und Adé mit der Geschichte von Brothers Keepers. Er erzählt von der Macht der Musik und davon, wie gut es tut, gemeinsam die Stimme zu erheben. Eine Geschichte vom Erwachsenwerden unter erschwerten Bedingungen: geprägt vom Hin- und Hergerissensein zwischen den Kulturen, von Ausgrenzung und Aggressionen. Ein Film über den langen Weg nach Hause.
© Movienet
 
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