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Central-Kino |
| Die Tunisreise - Le voyage à Tunis |
| Regie: Bruno Moll - Drehbuch: Bruno Moll; Mitarbeit:
Marian Amstutz, Walter Ruggle (nach dem Tagebuch von Paul Klee) -
Kamera: Matthias Kälin - Schnitt: Anja Bombelli - Musik: Johann
Sebastian Bach - Dokumentation - Mitwirkende: Nacer Khemir u.a. -
Tunesien 2007 - 75 min. - (arabische), französische OmU |
Der Maler Paul Klee hat 1914 eine Reise
nach Tunesien unternommen, die ihn nachhaltig beeinflusste.
Nun folgt der tunesische Filmemacher und Maler Nacer Khemir
(Bab' Aziz) im Film von Bruno Moll den Spuren Klees und lädt
uns ein auf eine Entdeckungsreise in den Maghreb, hinein in
die arabische Kultur. Er zeigt uns Orte, Formen, Farben und
Licht, erzählt von seiner Arbeit und von Paul Klees Faszination,
er denkt über die Beziehungen zwischen Okzident und Orient
nach bis hin zu den Karthagern. Der Film lädt ein zur offenen
Wahrnehmung.
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"Eine Reise verbindet zwei Künstler in unterschiedlichen
Zeiten. Für den Maler Paul Klee war die Tunisreise 1914
ein entscheidender Wendepunkt im Schaffen, während der
tunesische Filmemacher Nacer Khemir als Maler stark von Klees
Werk beeinflusst ist. Wir begeben uns auf eine erhellende Reise
nach Tunesien und tauchen ein in die Zeichen und Farben des
Maghreb.
Den tunesischen Filmemacher, Erzähler und Maler Nacer Khemir,
der zuletzt mit seiner Sufi-Reise "BabAziz"
begeisterte, verbindet mit der Schweiz ein Name ganz besonders:
Der des Künstlers Paul Klee. Der Berner Maler hat den Tunesier
früh schon fasziniert, hat sein eigenes Schaffen spürbar
geprägt. Vom ersten Moment an war er denn auch von der
Idee des Schweizer Filmemachers Bruno Moll begeistert, die Tunisreise,
die Paul Klee im April 1914 gemacht hat, anhand der Tagebuchnotizen
nachzuvollziehen und aus dem Heute heraus zu betrachten. Klees
Schaffen ist von der Erfahrung des tunesischen Lichts und der
Farben geprägt.
Der Film "Die Tunisreise" ist eine Reise in den Orient,
verbindet zwei Künstler, die der je anderen Welt mit offenen
und wachen Sinnen begegnen und so vermitteln können. Bruno
Moll versteht seine Tunisreise als «Annäherung an
die Frage nach den Möglichkeiten von Bildern und zeigt
das Verbindende der beiden Künstler.» Tunis und Karthago,
Sidi Bou Said, Hammamet und Kairouan sind die Stationen. Der
Blick ist geprägt von Nacer Khemir, der als Weltenreisender
eine faszinierende Vermittlung zwischen Orient und Okzident
schaffen kann. Wir tauchen ein in Paul Klees Bild- und Gestaltungselemente,
erfahren über seine Reise den Blick auf Tunesien aus einer
Zeit, die den Tourismus noch nicht kannte. Nacer Khemir geleitet
uns zu den Zeichen, die diesen Teil der Welt prägen und
von denen Klee viele aufgenommen hat. Die Verbindung zwischen
dem europäischen und dem maghrebinischen Blick, eingefangen
in wunderbaren Bildern durch Matthias Kälin, weitet unsere
Sinne und lässt uns wie nebenbei die arabische Welt und
jene des Islams neu wahrnehmen. Eine bereichernde Begegnung
und eine lohnende Reise."
(Walter Ruggle) |
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| www (intern.) . www (dt.) . Presseheft
(pdf - 156 kb) |
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